Häufig gestellte Fragen und Antworten
Gibt es Rezepte für Eitempera?
Eitempera gehört zu den ältesten Maltechniken der Kunstgeschichte und wird bis heute von Künstlern wegen ihrer besonderen Leuchtkraft und Haltbarkeit geschätzt. Viele Künstler fragen sich: Gibt es Rezepte für Eitempera? Tatsächlich existieren zahlreiche traditionelle und moderne Eitempera-Rezepte. Meist besteht Eitempera aus Eigelb, Wasser und Öl als Bindemittel. Je nach Rezept können zusätzlich Harze, Firnisse oder Pigmente ergänzt werden. Die Farbe eignet sich besonders für detailreiche Malerei, Lasuren und einen matten, lebendigen Farbauftrag. Wer mit Eitempera malen möchte, kann unterschiedliche Mischungsverhältnisse ausprobieren und so eine individuelle Maltechnik entwickeln.
Eine klassische Eitempera kann einfach selbst angerührt werden und eignet sich hervorragend für Malerei auf grundierten Leinwänden, Holz oder Papier.
Grundrezept für Eitempera:
- 1 Eigelb
- 1 Teil Leinöl oder Standöl
- 1 Teil Wasser
- Pigmente nach Bedarf
Mischanweisung:
- Das Eigelb vorsichtig vom Eiweiß trennen.
- Die dünne Haut des Eigelbs öffnen und den Inhalt in ein Glas geben.
- Die gleiche Menge Leinöl hinzufügen und gut verrühren.
- Danach die gleiche Menge Wasser einmischen.
- Die fertige Emulsion mit trockenen Pigmenten vermengen, bis eine streichfähige Farbe entsteht.
Die Farbe sollte frisch verarbeitet werden. Eitempera trocknet schnell, bildet eine matte bis seidige Oberfläche und ermöglicht transparente Lasuren ebenso wie deckende Malerei. Viele Künstler variieren das Verhältnis von Wasser und Öl je nach gewünschter Wirkung und Maltechnik.
