Neue Leibziger Schule

Die Leipziger Schule entwickelte sich seit den 1960er Jahren rund um die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Künstler wie Werner Tübke, Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer verbanden figurative Malerei mit symbolischen, gesellschaftlichen und historischen Themen. Trotz der kulturellen Kontrolle in der DDR entstand eine eigenständige Bildsprache zwischen Realismus, Allegorie und kritischer Reflexion.

 

International bekannt wurde die Leipziger Schule besonders durch die sogenannte „Neue Leipziger Schule“ seit den 1990er Jahren mit Künstlern wie Neo Rauch. Ihre Bedeutung liegt vor allem in der Wiederbelebung der figurativen Malerei und in der Verbindung traditioneller malerischer Techniken mit zeitgenössischen gesellschaftlichen Fragestellungen.

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